Ausstellungen
Piraten und Sklaven im Mittelmeer
Beginn: 19.08.2019, 10:00 Uhr
Ende: 19.08.2019, 17:00 Uhr

Schloss Ambras Innsbruck
Schloßstraße 20
6020 Innsbruck

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Eventinformation

Ausstellung: Piraten und Sklaven im Mittelmeer. 20. Juni - 6. Okt. 2019 täglich 10:00-17:00 

Jubiläumsausstellung anlässlich 350 Jahre Universität Innsbruck Die Ausstellung lädt ein zu einer abenteuerlichen Reise in den  Mittelmeerraum der Barbareskenkorsaren und Freibeuter: Sie  erzählt von berühmten Piraten der Frühen Neuzeit aber auch  vom militärischen Kampf zwischen dem habsburgischen und  dem osmanischen Reich. Dabei ging es um die Kontrolle über das  westliche Mittelmeer und die nordafrikanische Küste, legendär  durch die Belagerung von Tunis 1535 durch Kaiser Karl V.  Über Jahrhunderte wurden unzählig viele Frauen und Männer das Opfer von Raub, Entführung, Versklavung und Lösegelderpressung. Ein solches Schicksal prägte entscheidend ihren weiteren Lebensweg und den ihrer Familien. Piraten und Sklaven im Mittelmeer behandelt zum ersten Mal in einer Ausstellung das Thema des frühneuzeitlichen kulturellen Kontakts und Konflikts dieser Region. 

Präsentiert werden Gemälde und Stiche, Waffen und Harnische so- wie seltene historische Sklavenberichte aus dem 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Zur Ausstellung, kuratiert von Matthias Pfaffenbichler, erscheint ein reich bebildeter zweisprachiger Katalog auf Deutsch/Englisch. 

Die Universität Innsbruck wurde am 15. Oktober 1669 durch  Kaiser Leopold I. gegründet. Zum 350-Jahre-Jubiläum findet  2019 eine Jubiläumsausstellung auf Schloss Ambras Innsbruck  als Kooperation zwischen dem Kunsthistorischen Museum Wien  und der Leopold-Franzens-Universität statt. Erstmalig in einer Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck  entsteht das Ausstellungskonzept als ein spannender Partizipa- tionsprozess zwischen Universität Innsbruck und dem Kunsthi- storischen Museum mit dem  Sparkling Science Projekt SLAVES (SchülerInnen leiten eine Austellungsvorbereitung zu europäischen Sklaven) unter der Leitung des Instituts für Amerikastudien der Universität Innsbruck. Eingebunden sind dabei das Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung, das Institut für Organisation und Lernen (Wirtschaftspädagogik), das Akademische Gymnasium Innsbruck, die Bundeshandelsakademie und -schule Innsbruck sowie die HTL Bau und Design Innsbruck.  So fließen in die Ausstellung Inhalte ein, die in Zusammenarbeit  mit den Tiroler Bildungseinrichtungen erarbeitet werden: Die  Jugendlichen entwickeln in ihren Klassenverbänden zeitgemäße  Zugänge zur Ausstellungsthematik. Sie beleuchten den einstigen  Kulturaustausch zwischen Okzident und Orient auch im Lichte  der aktuellen Entwicklung dieses Kulturraums. Aufgezeigt wird  ebenso der Wandel des Begriffs des Seeräubers und die Wahrnehmung des Piraten als »Helden« u.a. durch die verschiedenen Medien von Film und Literatur. 

Die Sonderausstellung Piraten und Sklaven im Mittelmeer findet im Rahmen des Innsbrucker Kultursommers statt.



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