Theater/Show/Tanz/Film/Kleinkunst
Hunger Macht Profite.9 in Innsbruck
Beginn: 29.11.2018, 17:50 Uhr
Ende: 29.11.2018, 21:00 Uhr

Leokino
Anichstraße 36
6020 Innsbruck

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Eventinformation

Österreich-Premiere: 

Rotes Gold
The Empire of the Red Gold
von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit deutschen UT

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

Filmgespräch mit:
Barbara Czerny, Foodcoops Innsbruck und Grüne Bäuerinnen und Bauern Tirol
Sónia Melo, Sezonieri - Kampagne für die Rechte der Erntehelfer_innen in Österreich


LEOKINO
Anichstraße 36
6020 Innsbruck
Kartenreservierung:
tel: 0512 560 470
www.leokino.at

Preise:
€ 7,00 Normalpreis 
€ 5,00 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Pensionist*innen, AK-Mitglieder, Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher*innen.
Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

www.hungermachtprofite.at
Im November und Dezember 2018 finden zum neunten Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite.9 - statt. Die Projektträger*innen FIAN Österreich, normale.at, ÖBV - Via Campesina Austria und Attac Österreich zeigen kritische Dokumentarfilme über unser Agrar- und Lebensmittelsystem. Die Filme beschäftigen sich mit den globalen Zusammenhängen des Ernährungssystems sowie landwirtschaftlicher Produktion und erzählen Geschichten über Landraub, Umweltverschmutzung und Ausbeutung, aber auch Hoffnung und Mut, regionale Alternativen und Widerstand.

Nach jedem Film werden in Filmgesprächen lokale Initiativen und Fachreferent*innen zu Wort kommen, um mit dem Publikum über Handlungsoptionen und Lösungsansätze zu diskutieren. Denn die Veränderung der Machtverhältnisse ist eine Grundvoraussetzung für ein demokratisches Lebensmittelsystem, in dem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht sind.

Titelbild: Rotes Gold © javafilms.fr



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