Musik, Alte Musik
8. Kammerkonzert
Beginn: 06.06.2017, 19:00 Uhr

Tiroler Landeskonservatorium
Paul-Hofhaimer-Gasse 6
6020 Innsbruck

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Eventinformation

Pierre-Laurent Aimard (Klavier)

Franz Schubert 
Sonate für Klavier Nr. 18 G-Dur D 894 op. 78

Ludwig Van Beethoven 
Sonate für Klavier Nr. 29 B-Dur op. 106 „Hammerklaviersonate“

 

 „Klaviermagier Aimard“ überschrieb das deutsche Magazin „Der Spiegel“ ein Porträt des französischen Pianisten, der mit einer seit Alfred Brendels Abschied vom Konzertpodium einzigartigen Mischung aus Sensibilität und Intellektualität musiziert und das Klaviermusikrepertoire von Bach bis in die Gegenwart durchstreift. Legendär etwa Pierre-Laurent Aimards Einsatz für die Musik von Pierre Boulez wie ebenso seine Gesamtaufnahme der Beethoven-Klavierkonzerte unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt.

Aimards CD-Einspielungen erhielten die höchsten Auszeichnungen wie den „Grammy Award“ (für seine Aufnahme der „Concorde-Sonate“ von Ives) und mehrere „ECHO Klassik“-Preise (u.a. für seine „Hommage a Messiaen“). Die wichtigsten Klassikveranstalter engagierten ihn als „Artist in Residence“, so zuletzt das Wiener Konzerthaus mit einem Beethoven-Zyklus. „Ich bin immer sehr glücklich in Österreich, wo die Musik tief in der Seele der Menschen verankert ist“, sagte Aimard in einem Interview.

Auch in Innsbruck wird er sich Beethoven widmen und in seinem Solo-Rezital mit der „Hammerklaviersonate“ den Gipfel der Klaviermusik erklimmen. „Nach Umfang und Anlage geht die Hammerklaviersonate weit über alles hinaus, was auf dem Gebiet der Sonatenkomposition jemals gewagt und bewältigt wurde“, sagte Alfred Brendel über dieses Werk. Als Kontrast zu Beethoven leitet Aimard sein Konzert im Konservatoriumssaal mit Schuberts G-Dur-Sonate aus dem Jahr 1826 ein, die wie ein episch-romantischer Gegenentwurf zur kolossalen Hammerklaviersonate erscheint.



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